Mènega

Mènega war ein zwölfjähriges Mädchen, das mit ihren Freunden auf dem Latemar Vieh hütete.
 
 
 
 
Eines Tages kam ein alter Mann, der sein Messer verloren hatte. Kurze Zeit später fand es das Mädchen und der Mann versprach ihr und ihren Freunden einen ganzen Puppenzug. Heimwärts traf Mènega eine Frau, die ihr einen Spruch lehrte, damit ihnen der Mann seine Puppen mit Goldkrönchen gab.
Am nächsten Tag warteten die Kinder auf den alten Mann, bis sich in der Bergwand ein Tor öffnete. Puppen mit Seidenkleidern erschienen. Mènega sagte den Spruch und die Puppen verwandelten sich in Stein. Noch heute kann man die Seidenkleider der Puppen in der Sonne glänzen sehen.
 
 
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