Florian Eisath

Heimat von Florian Eisath

Florian lernte bereits im Alter von drei Jahren auf der Moseralm Skilaufen. "Nach mehreren Erfolgen bei verschiedenen Kinderrennen startete ich als 15-Jähriger im Januar 2000 erstmals bei internationalen FIS-Rennen. Die ersten Starts im Europacup folgten im Februar 2003", so Florian. Ein Jahr später nahm er an der Juniorenweltmeisterschaft 2004 in Maribor teil, wo er sich im Riesenslalom und in der Abfahrt unter den besten zehn klassieren konnte. Am 7. Dezember 2004 feierte unser Florian im Riesenslalom von Valloire seinen ersten Sieg im Europacup. Nur eine Woche zuvor fuhr er als Zehnter des Riesenslaloms von Levi erstmals in die Punkteränge. "Daraufhin kam ich dann im Riesenslalom von Alta Badia zu meinem ersten Weltcupeinsatz, wo ich jetzt, genau 100 Weltcuprennen und 12 Jahre später meinen bisher größten Erfolg mit dem 3. Platz hinter Marcel Hirscher und Mathieu Faivre feiern durfte," sagt Florian glücklich.
 
 
 
 
Im Dezember 2005 gewann er innerhalb weniger Tage drei Europacup-Riesenslaloms in Folge. Kurz darauf kam er im Riesenslalom von Kranjska Gora zu seinem dritten Weltcupeinsatz. "Und hier konnte ich nun als 24. die ersten Weltcup-Punkte holten, das war eine Erleichterung", meint Florian. "In der Europacup-Endwertung erreichte ich in der Saison 2005/06 mit insgesamt vier Siegen sowohl im Gesamt- als auch im Riesenslalomklassement den zweiten Platz und wurde auch zum ersten Mal Italienischer Meister im Riesenslalom. Diesen Titel konnte ich bisher insgesamt 3 Mal verteidigen," sagt Florian stolz. Im Weltcup fuhr er in der Saison 2006/07 viermal in die Punkteränge.

Nach einer schweren Verletzung im Dezember 2008 konzentrierte sich Florian hauptsächlich auf den Riesenslalom und fährt im Weltcup nur noch in dieser Disziplin. Mit guten Europacup-Resultaten kämpfte sich Florian zurück zur Weltklasse, bevor ihn neuerlich eine Verletzung beim Weltcup in Kranjska Gora zurückwarf.

"Meine Skisaisonen gestalteten sich mit vielen Höhen und Tiefen, in der Saison 2014/2015 gelang mir wieder der Durchbruch im Weltcup und von da an ging es rapide aufwärts," erzählt Florian.
Die beiden darauffolgenden Weltcupsaisonen waren die bisher Besten für Florian. Mit zwei sechsten Plätzen in den schwierigen Riesenslaloms von Adelboden und Beaver Creek sowie mit seinem ersten Podestplatz - mit Rang 3 in Alta Badia - und konstanten Top 15 Platzierungen ist Florian derzeit die Nummer 9 in der Riesentorlauf Weltrangliste und gehört somit zu den 10 besten Riesenslalomfahrern weltweit.

Privates Glück erreichte Florian im Juni 2015, als er Vater des kleinen Felix wurde. Florian lebt mit seiner Familie nahe der Moseralm und verbringt seine Freizeit gerne in der Heimat unterm Rosengarten und Latemar "denn hier ist es weltweit am schönsten", lächelt Florian.