Der Zwerg vom Latemar

An einem Hang lebte eine arme Bäuerin mit vielen Kindern in großer Not. Das älteste Kind musste früh aus dem Haus um zu arbeiten.
 
 
 
 
Eines Tages entdeckte das Mädchen einen Zwerg in einer Felsspalte, dieser deutete ihr, dass sie zu ihm gehen sollte. Sie folgte dem Befehl und kam zu einer Felsspalte, in der eine große Pfanne lag. Der Zwerg stellte ihr eine Frage und sagte dann, dass sie die Pfanne haben könne. Das Mädchen schleppte sie zum Haus und dort wurde das Mädchen mit Verwunderung empfangen, jedoch wurde die Pfanne immer verwendet. Diese Pfanne wurde beim Kochen immer voll, auch mit nur wenigen Zutaten.
Als das Mädchen später den Hof erbte, vergrößerte sie ihn und bekam 7 Kinder. Kurze Zeit später klopfte es Nachts an die Fensterscheibe und die Bäuerin wusste, was zu tun war. Seit diesem Zeitpunkt kochte sie für die Zwerge und stellte es in die Dachkammer. So ging dies viele Jahre, bis eines Tages die Schwiegertochter es ablehnte, die Zwerge zu bekochen. So stellte sie ihnen die leere Pfanne in die Dachkammer. Am nächsten Morgen war die Pfanne verschwunden und die Familie kam in Not.
Genau dort, wo der Hof lag, sieht man heute noch eine rote Lahn, und auf einer Lahn kann man nicht leben.
 
 
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