Der Tschei

Der Tschei war ein Einsiedler auf einem Hang oberhalb von Welschnofen.
 
 
 
 
Grausam wurde er von den Dorfbewohnern vertrieben, also beschlossen er und sein Freund Jocher, in den Rosengarten aufzusteigen. Da im Dorf niemand seine Rinder haben wollte, nahm er sie mit sich. Eines Tages suchte ein Bauer verzweifelt seine Schafe und entdeckte dabei einen grünen Fleck, weder mit Schnee bedeckt noch mit Eis. Er wurde neugierig und wanderte zu der Alm, als er ankam, entdeckte er seine Schafe. Aus der Hütte kam ein grauer, alter Mann, der Tschei und sagte, er solle die Schafe mitnehmen, aber nie mehr zurückkehren. Kurze Zeit später fand ein Jäger ein besitzerloses Beil, jeder sagte, dass es dem Tschei gehöre. Er habe es vergessen, als er in den Rosengarten hinaufgezogen ist. Doch eines Tages kam ein alter Mann, holte sich das Beil und verschwand wieder in einer Felsspalte.
Noch heute ist der Tscheiner Hang nicht überall bewachsen, eine Stelle bei einer Felsspalte ist unbewachsen geblieben.
 
 
Zurück zur Liste